imagofeminae
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Dipl.-Psych. Paiman Davarifard
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IMAGOFEMINAE
Verlag Steuernummer: 34/256/00534
Biography
imagofeminae winter 2026
Familie de Boor (Deutschland)

Zur Geschichte der Familie de Boor
ein Prolog
von Klaus de Boor (Germanist)
Mit dem Ende des heiligen römischen Reiches deutscher Nation 1806 beginnt mit dem Bürgereid des promovierten Juristen Carl Friedrich de Boor in Hamburg eine neue, bildungsbürgerliche Etappe der Familie. Vorher als Hugenotten in Frankfurt, Hanau und Hamburg ist die bis heute gebräuchliche Schreibweise des Nachnamens fixiert. Seine Mutter Maria Elisabeth de Boor, geborene Timmermann, war bereits anerkannt als eine der ersten Frauen der Casseler Academie der Maler und Bildhauer-Kunst 1780, Eintrittsfoto der virtuellen Familienchronik (1).
Weitere weibliche Prominente sind die Marburgerin Lisa de Boor, geb. Hüttel, die als Tagebuchautorin 1938 bis 1945 bekannt geworden ist, nun mit einer in Kirchhain bei Marburg nach ihr benannten Straße, und ihre Tochter Ursula Seemann, geb. de Boor, an die wegen ihres Engagements bei der Weißen Rose Hamburg seit 2016 mit einem Straßennamen in der Hansestadt erinnert wird. (2)
Grundlage für die Familienchronik ist die Formulierung "Geschichte als Familiengeschichte", die der Literarhistoriker Schings bei Bölls Roman 'Billard um halb zehn' ausmachte (3), in der drei Generationen Architekten an einem Geburtstag zusammenkommen, über das "Sakrament des Büffels" sprechen, Bölls Lebensthema der Ideologie des Nationalsozialismus bis 1945 und die Aufarbeitung danach. (4)
Von einer "transzendentalen Obdachlosigkeit" sprach Georg Lukács in seiner 'Theorie des Romans' (5), die gut die Zeit von 1806 bis 1945 beschreibt von Carl Friedrich über Carl bis Carl Gotthard und Werner de Boor: die napoleonische Zeit, das zweite deutsche Reich, erster und zweiter Weltkrieg. In Arbeit ist die Zeit danach bis zu Werners jüngster Enkelin Julia de Boor. Grundlage für die heutige Familienseite im Internet sind die Familiennachrichten von Carl de Boor um 1850, die bis in die 1990er Jahre in drei Abschriften weitergeführt, dann zusammengefasst wurden. (6)
Literaturangaben:
(1) Virtuelle Familienchronik www.deboor.de
(2) de Boor, Lisa (geb. Hüttel): Tagebücher 1938–1945. München 1963.
(3) Schings, Hans-Jürgen: Vorlesung "Romane der Nachkriegszeit" an der Freien Universität Berlin, u.a. zu Heinrich Böll.
(4) Böll, Heinrich: Billard um halb zehn. Köln 1959.
(5) Lukács, Georg: Die Theorie des Romans. Berlin 1920.
(6) de Boor, Carl: Familiennachrichten, begonnen um 1850 (handschriftliche Überlieferungen und Abschriften bis ins 20. Jahrhundert).
Klaus de Boor ist ein Germanist. Er hat an der Freien Universität Berlin - mit dem Schwerpunkt Kleist - studiert, lebt und arbeitet als freier Journalist in Berlin.

image: Klaus de Boor im Heinrich von Kleist Museum (Kleist-Museum) Frankfurt (Oder) - Deutschland. foto: Paiman Davarifard. Copyright 2026 by imaagofeminae winter 2026 XLVII 14/46.
Wer bin ich wirklich?
Julia-Henriette Kalkbrenner oder Julia de Boor?
Ein literarisches Selbstporträt
von Julia de Boor (Künstlerin)
Den wohlklingenden Mädchennamen meiner Mutter, de Boor, schrieb ich bereits als junges Mädchen unter meine ersten Gedichte und trage ihn seit 2002 ganz offiziell als Künstlernamen. Von mir erschienen im Geest-Verlag die beiden unten erwähnten Gedichtbände „funkenspuren“ (2011) und „spurensuche“ (2017). Letzterer enthält auch Zeichnungen meiner Tante, Elisabeth de Boor, geboren 1936 und seit den 1960er Jahren in den USA lebend. Sie ist eine von vielen bemerkenswerten, künstlerisch arbeitenden de Boor – Frauen, eine meiner Ahninnen.
zeitfunken (phoenix)
immer schon anteilig vorhanden
aber was ist schon die sichtbare welt
schweben sich zeitfunken
lautlos in mein leben
erreichen meine sicht
erst ein jahrhundert später
und sind doch kraftvoller als
manch heutiger schlag
an zeitfunken entzündet sich
- ach ich begreif es -
die ganze menschheit
stets aufs neue
und aus jeder asche
die einst funken barg
hebt sich ein neues nest empor
so vollendet sichs
und geht doch nie
zuende
Gedicht © 2008 jdb (Erschienen 2011 im Gedichtband „funkenspuren“ im Geest-Verlag Vechta.)

image: Julia de Boor als Clownin foto: Aitor Diago 2026. imagofeminae Special Issue Familie de Boor. winter 2026 XLVII 14/47.
Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen sich um ihr 40. Lebensjahr herum mit ihren Wurzeln beschäftigen: Wo komme ich her? Wer bin ich eigentlich? Bei mir erschien in dieser Zeit im C+N Verlag Berlin der Foto-Lyrik-Band „nahaufnahme“ mit meinen Gedichten zu Portraits norwegischer Kriegskinder von Einar Bangsund. Hier ging es genau um diese Fragen und darum, was Offenbarungen von Lügen und Tabubrüche im Leben eines Menschen anrichten können. 2016 wurden meine Gedichte daraus ins Norwegische übertragen und der Bildband neu herausgegeben als „naerbilde“.
Meine „Zwiegespräche“ mit den Lebenswegen und den Werken dreier Menschen, deren Liebe zur Literatur, besonders zur lyrischen, uns verbindet, führte ich ebenfalls im Laufe des Jahres 2010. Da war ich 39 Jahre alt. Anlass war die Einladung aus Themar, in Thüringen eine Gedenkveranstaltung zum 9. November 1938 zu gestalten. 72 Jahre nach der Nacht, die für alle in Deutschland lebenden Juden zur folgenschwersten in der deutschen Geschichte wurde, setzte ich mich damit zum ersten Mal künstlerisch auseinander und begegnete auf meiner Suche nach literarischen Zeugnissen auch den Spuren von Anne Frank, Selma Meerbaum-Eisinger und Lisa de Boor, meiner Großtante.
Lisa de Boor - geboren am 23. Juli 1894 im Hessischen Kirchhain, gestorben am 7. März 1957 in Marburg - war die Frau des ältesten Bruders meines Großvaters. Ihre Tochter, Ursula Seemann, geborene de Boor, wurde in den 1980er Jahren eine Art Patentante für mich. Dass sie mit 60 Jahren noch begann, Russisch zu lernen und Klavier zu spielen, beeindruckte mich nachhaltig. Damals hatte ich keine Ahnung von ihrem außergewöhnlich schweren Lebensweg, über den man zum Beispiel online in einem Verzeichnis über Strassennamen in Hamburg ausführlich informiert wird. Lisa de Boor, ihre Mutter, dokumentierte in ihren „Tagebuchblättern aus den Jahren 1938-1945“ fast täglich, was in der Welt, in Deutschland, in Marburg und in ihrem eigenen Hause geschah. Diese Tagebuchblätter erschienen 1963 im Biederstein Verlag München.
In meiner, anderthalb Stunden währenden, lyrisch-musikalischen Gedenkfeier „Zwiegespräche“ las ich aus ihren Werken, meinen eigenen Gedichten und begleitete mich dazu auf dem Cello.
lightning fields I
ich bin nicht
was ich scheine
ich stehe nicht alleine
in meinem licht
mit wurzelaugen seh ich
auf wurzelfüßen steh ich
im gleichgewicht
Gedicht © 2008 jdb
Die Tagebucheintragungen und Gedichte der drei Frauen waren der rote Faden, an den ich meine Antworten knüpfte: eigene Gedichte und meine Musik - beständige Worte und Klänge, die aus der Improvisation mit einem musikalischen Thema entstanden. Traditionelle, jüdische Melodien verfingen und verfugten sich, variierten und verschwanden wieder... Den Zuschauenden blieb dabei Gelegenheit, der Wirkung von Worten aus jener furchtbaren Zeit nachzuspüren und mit mir gemeinsam an die Menschen zu denken, die damals so grauenvoll ausgelöscht wurden. Immer wieder wollte ich für sie ein Licht anzünden. Immer wieder!
ohne angst aufwachsen
mein gedicht für alle von den nazis verfolgten und erniedrigten menschen
nicht wissen müssen
wie ich mich IM ERNSTFALL
verhalten muss wenn ein bomber nicht rosinen sondern
tote streut
nicht fühlen müssen
wie ich mich OHNE KLEIDUNG
erniedrigt sähe ausgesetzt den blicken fremder
menschen
nicht lernen müssen
wie ich mich TAGE LANG
ernähren soll von wassersuppe kantenbrot und ohne
hoffnung
leben dürfen hier und jetzt im alltag
voller vielfalt und gnade
leben dürfen hier und jetzt nicht angstvoll
voller schönheit und wissen
leben dürfen hier und jetzt
mit dankbarkeit
für worte töne liebe und
DAS LICHT
Gedicht © 2008 jdb
Wenn mich heute jemand nach meiner Kunst fragt, denke ich unweigerlich an zweierlei. Erstens: Mein Cello steht gut verpackt seit etwa 3 Jahren im Keller. Und zweitens: die Ereignisse im Zusammenhang mit der Pandemie 2020 führten dazu, dass ich ab jenem März für über vier Jahre meinen künstlerischen Weg verließ, um finanziell gesichert leben zu können. Ich bildete mir sogar ein, diesen Bürojob für den Rest meines Berufslebens ausüben zu wollen - damals lausige 17 Jahre am Horizont. Doch weit gefehlt. Was nützt die scheinbare Sicherheit einer Anstellung, wenn mich diese Arbeit weder erfüllt noch glücklich macht? Wenn mein höchster kreativer Ausdruck darin besteht, die Farbe der Ordner auswählen zu dürfen, in denen Rechnungen, Bestellungen oder Versicherungsunterlagen archiviert werden. Sind meine Ansprüche zu hoch? Ich denke: nein! Seelische Gesundheit und zu wissen, wofür man auf dieser Welt ist; eine Bestimmung, Berufung oder auch nur eine Ahnung von dieser Erfülltheit, haben weit mehr Auswirkungen auf unser Lebensgefühl, als allgemein zugegeben wird.
Kurz nachdem ich mich von meinen fünf, selbst kreierten Bühnenbildern und damit von meinem Ein-Frau-Unternehmen „Julia de Boor – Theater Vielfalt“ in einem Ritual verabschiedete und gleichsam sichtbar akzeptieren wollte, dass mein Leben als freischaffende Künstlerin vorbei war, fühlte ich in mir eine extreme Leere. Eine große Trauer über diesen Verlust, der mich immernoch weinen machte, so oft ich daran dachte. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wer ich bin, ohne das Theaterspielen. Ohne all die ausgelebte Kreativität, ohne alle Schaffensprozesse, ohne das Schreiben, Musizieren, Schauspielen, Figuren erfinden, Lieder zur Welt bringen… Identitätskrise nennt man sowas wohl gemeinhin. Wie schmerzhaft und tiefgreifend so ein Prozess ist, wird in diesem gängigen Wort allerdings nicht annähernd spürbar. Nichts wiegt das Leuchten in den Augen der Kinder auf, für die und mit denen ich Theater gespielt hatte. Ganz zu schweigen von meinem eigenen Strahlen. Der Blick auf den monatlich gleich bleibenden Gehaltszettel befriedigte mich niemals so, wie der Erhalt eines Honorares für ein selbst geschriebenes Lied, das mehr als 100 Kinder zur Eröffnung der Grundschultheatertage im Berliner fez begeistert mitsangen. Zu erleben, dass Eltern oder Erzieher*innen meine Theaterstücke weiterempfahlen und zu jeder neuen Premiere im Theater Lichterfelde fröhlich mit der ganzen Kitagruppe antanzten, war ein unvergleichliches Geschenk.
Freilich gab es auch Mühevolles: das stetige Werben, Transportieren der Bühnenteile, technische Einrichtung vor Ort, teilweise selbst Kassieren und Abrechnen, nichts vergessen dürfen, möglichst nie krank und fast immer allein für alles verantwortlich sein… ein Teil in mir war deshalb heilfroh, als nichts mehr ging. Es ist ein „Sowohl-als-auch“ gewesen, aus meiner heutigen Sicht. Aus der mittelgradigen depressiven Episode und dem, kurz darauf ebenfalls diagnostizierten Diabetes Typ II rettete ich mich selbst, während der langen Krankschreibung – ich rannte allem davon. Im wahrsten Sinn des Wortes! Im Laufe des Jahres 2021 nahm ich zwölf Kilo ab. Damit wurde mein Leben wirklich deutlich leichter, aber beruflich keinen Deut besser.
Zum 50. Geburtstag zeigte sich mein Rettungsring in Form einer ledernen Clownsnase. Ja, ich will! … endlich wieder teilhaben an Spiel, Leichtigkeit und Lebensfreude! Die Berliner Klinikclowns e.V. suchten neue Mitspielende und nahmen mich auf. Was für ein Glück!
Mittlerweile bin ich für zwei Klinikclownvereine in Berlin und Brandenburg regelmäßig mit meinen Clownskolleg*innen als Clownin Fibi im Einsatz. Bis 2024 hieß ich übrigens noch „Henriette Schnurz“, was eine der vielen glorreichen Ideen meiner, ebenfalls kreativ-künstlerisch schaffenden, Cousine war: Iris de Boor, geboren 1968 und seit 2000 in Bayern lebend – Den neuen, einfacheren Namen habe ich 2024 geträumt! Dieser Part meiner Arbeit ist sicher der sinnvollste. Etwas, das hauptsächlich durch Spenden finanziert wird. Mit der – inzwischen orangefarbenen - Nase kehrten Leichtigkeit und Freude zurück in meinen Berufsalltag.
Eine psychosomatische Reha in einer Berliner Tagesklinik brachte 2022 vor allem nochmal kunsttherapeutische Inspirationen und stieß die nächste Veränderung an: einen Tag wollte ich wöchentlich weniger im Büro arbeiten und dafür bei Clownseinsätzen in Pflegeeinrichtungen spielen. Zeitgleich begann ich am IEK Berlin eine berufsbegleitende Weiterbildung zur Theatertherapeutin, die ich 2024 erfolgreich abschloss. So konnte ich an meine bisherigen Ausbildungen (Schauspiel im Fachschulstudium mit Diplomabschluss 2002 und Weiterbildung zur Theaterpädagogin mit BuT-Zertifizierung 2009) anknüpfen und alles um therapeutische Aspekte erweitern, die mich auch schon im Fernstudium „Vergleichende Verhaltenswissenschaften“ 1996/97 in Hagen interessiert hatten.
2023 schließlich suchte das Atrium in Reinickendorf jemanden für theaterpädagogische Zirkus- und Entspannungs-Klassenprojekte – die perfekte Rückkehrmöglichkeit für mich in die geliebte Theaterpädagogik. Nur ließ sich das alles nicht mehr gut mit dem Bürojob vereinen. 2024 zeichnete sich immer deutlicher ab, dass mein Herz wieder mehr für die Theaterarbeit schlug, während mein Arbeitgeber immer weniger bereit war, dieses, wieder wachsende Interesse an der künstlerischen Arbeit hinzunehmen. Ein Dilemma aus dem mich schließlich sein großzügiges Angebot eines Aufhebungsvertrages rettete. Inzwischen bin ich ihm dafür sehr dankbar, wenngleich die Art und Weise dieser Kündigung mich damals zunächst viel Kraft kostete.
Seit Ende 2024 bin ich also wieder auf meinem künstlerischen Weg angekommen und kann kaum in Worte fassen, wie dankbar ich dafür bin, mit Mitte 50 noch einmal diese Spur aufgenommen zu haben, der ich im Grunde Zeit meines Lebens schon folge.
jedermannfraus poetentraumschiff
anker wollen wir setzen
uns versichern dass wir gelebt haben
uns glauben machen wir könnten
eine spur hinterlassen
als zeichen unseres denkens und fühlens
anker wollen wir lichten
mit trotzig gesetzten segeln
nicht im fahrwasser anderer reisen
selbst eine rinne spuren
als zeichen unseres denkes und fühlens
© 2012 jdb (Erschienen 2017 unter dem Titel „Poetentraumschiff“ im Gedichtband „spurensuche“ im Geestverlag Vechta)
Ich spiele wieder mit Kitakindern Theater und begleite die Erzieher*innen im Senats geförderten Projekt TUKI Theater und Kita . Wöchentlich leite ich theaterpädagogische Projekte für Grundschulklassen im Atrium und eine TheaterAG in Falkensee. Gerade habe ich die Regie für ein Musicalprojekt an einer Kreuzberger Grundschule übernommen. Seit Januar assisitiere ich bei meinem Partner in einer therapeutischen Nachsorgegruppe. Und ich spüre so deutlich, wie nie zuvor, genau dafür bin ich auf dieser Welt: um all diese vielfältige Freude zu erleben und zu verbreiten. Lebensfreude. Lebensfunken.
lebensfunken II - variation
gehe ich heut durch die felder
bemerke ich nicht
das rauschen in den gräsern
das wogen in den körnern
das duften in den lüften
zu laut jubelts in mir
rauscht mein steiles blut in
sturzbächen die venen hinan
wogt mein stilles glück im
eiltempo zwischen den kammern
hin und her – hin und her
raubt mir mein stetes atmen die
luft hält sie an um zu fassen
was unfassbar
Gedicht © 2008/2026 jdb (Erschienen im Original „lebensfunken II“ 2011 im Gedichtband „funkenspuren“ im Geest-Verlag Vechta.)
Und - wer weiß - vielleicht funkt eines Tages auch mein Cello wieder hoch zu mir: „Hallo? Hallo! Ich bin immernoch hier! Und ich will wieder spielen! Mit Leidenschaft, Leichtigkeit und Freude! Ja, wer weiß…
Julia de Boor alias Julia-Henriette Kalkbrenner

image: Julia de Boor. Foto: Björn Kullnat copyright 2010. imagofeminae winter 2026 SPECIAL ISSUE XLVII 14/47
IMPRESSUM
imagofeminae SPECIAL ISSUE
WOMEN IMAGE LIFESTYLE ISSN 2195-2000 German National Library
BIOGRAPHY FAMILIE DE BOOR
KLAUS DE BOOR - Julia de Boor
EDITORS: Alicja Wawryniuk, Dipl.-Psych. Paiman Maria Davarifard. imagofeminae 2026 # XLVII
© Berlin 2026 by imagofeminae.com Mail: editors(at)imagofeminae.com ALL RIGHTS RESERVED
SPECIAL ISSUE winter 2026
Cover: Design by imagofeminae.
Bild: Maria Elisabeth de Boor, 1781. Ölgemälde von Johann Heinrich Tischbein. Originalbild Privatbesitz von der Familie de Boor. Museum für Hamburgische Geschichte.
BILD: Julia de Boor aus dem Originalbild Copyright Till Bröckerbaum 2024.

IMPRESSUM
imagofeminae WOMEN IMAGE LIFESTYLE ISSN 2195-2000 German National Library
PORTRAIT a selfportrait original russian by VIKTORIA MHAIDLE - English Translation by imagofeminae. Большая основная часть - WHERE THE LIGHT BEGINS. EDITORS: Alicja Wawryniuk, Dipl.-Psych. Paiman Maria Davarifard. imagofeminae 2026 # XLVII © Berlin 2026 by imagofeminae.com Mail: editors(at)imagofeminae.com ALL RIGHTS RESERVED